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Dienstag, 11. Oktober 2016

✿ Unser Stutenrezept - selbstgebackenes Brot aus Kinderzeiten

Das möchte ich euch heute mal kurz vorstellen ...

Ein selbstgebackenes Brot, bei uns im Norden auch Stuten genannt!


Zutaten:

-  300 ml Wasser (lauwarm)
-  1 Würfel Hefe (40 g) oder 2 Beutel Trockenhefe
-  1 Prise Zucker
-  500 g Mehl (Weizenmehl 405 oder Dinkelmehl 630)
-  1-2 Teelöffel Salz
-  2 Esslöffel Sonnenblumenöl oder Keimöl


Zubereitung:
  • Hefeteig herstellen und das Brot,  mit den Händen zu einem Laib kneten und formen, dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen
  • bei 50°C im Ofen ca. 15 Minuten gehen lassen
  • dann bei 160 °C für ca. 25-40 Minuten backen. Wenn das Brot beim Aufheizen im Ofen bleibt, einfach 5 Minuten extra rechnen, bei uns sind das dann 25 Minuten + 5 Minuten extra. ;-) Wenn es nicht so dunkel gebacken wird, bleibt es länger saftig.
  • Sobald das Brot in der Küche (Ofen) anfängt zu duften, kann eine Gar- Probe mit einem Holzstab (Schaschlik Stab) gemacht werden. Klebt kein Teig mehr am Holz fest, ist der Stuten fertig.
  • Den Stuten aus dem Ofen nehmen und mit einem Tuch ca. 30 Minuten abgedeckt, abkühlen lassen.
  • Nun ist es fertig - lasst es Euch schmecken!

Uns schmeckt der Stuten am besten, wenn er noch warm ist. Dann einfach mit guter Butter bestreichen und mit Erdbeermarmelade genieße. Hmm, lecker :-)

Meine Mutter hat immer am Samstagnachmittag einen Stuten gebacken und für die Kinder zwei kleinere Brotlaibe geformt. Das war richtig nett.  :-)

Zur Erklärung:
Ein Stuten ist ein Brot aus einem mittelschweren Hefeteig. In Ostfriesland wird er hauptsächlich mit Rosinen gegessen und heißt dann Rosinenstuten. ;-)

Wer auch gern Rosinenstuten isst, einfach eine Tüte Rosinen unter fließendem Wasser in einem Sieb waschen, trocken tupfen und mit in den Teig geben.
Schmeckt auch super, besonders wenn es frisch aus dem Ofen kommt! ;-)

Macht Euch einen schönen Tag!

Nachtrag: Danke, liebe Nicole dass du meinen Rechtschreibfehler gefunden hast! Der Stuten wird natürlich nur mit einem "T" geschrieben. Lach  :-* Gut, dass alle immer so gut aufpassen! :-D
Ich gehe jetzt gleich mal korrigieren, dass kann ich jetzt nicht einfach so da stehen lassen .... ;-)





verlinkt mit:
*HoT*
*LyS*


Kommentare:

  1. hmm, das probiere ich aus. Im Norden gehe ich immer erst Rosinenbrot kaufen ... eine Kindheitserinnerung und auch vom kleinen Mann heiß geliebt. LG Ingrid

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    1. Liebe Ingrid,
      schön dass du dem Rosinenbrot treu geblieben bist!

      Liebe Grüße,
      Annette

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    2. Rückmeldung: am Sonntag gebacken und gleich aufgefuttert mit köstlicher frisch eingekochtem zwetschgenmarmelade und ebensolchem Birnenmus. Danke!

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  2. Liebe Annette,
    das sieht sehr lecker aus. Mit Rosinenstuten kann ich unseren Sohnemann aus der hintersten Ecke locken.
    Das werde ich mal nachbacken. Heisst das bei euch wirklich Stutten mit doppel "t". Ich kenn das nur mit einem "t".
    Witzig - meint es doch das Gleiche.

    glg Gruß & dicken Drücker
    Nicole

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    1. Liebe Nicole,
      Cool! Du hast mich ertappt - na klar heiße es Stuten nur mit einem T, aber ich hätte schwören können, dass es mit 2T geschrieben wird.
      Tja, Kindheitserinnerungen ;-) - ohne die deutsche Rechtschreibung! Hahaha!!!
      Ich bin mit Plattdeutsch aufgewachsen, aber ist das jetzt eine Entschuldigung???? Nee, nicht wirklich.
      Schön, dass du mich aufgeklärt hast. Viel Spaß beim Nachbacken ;-)
      und nicht vergessen: dick Butter drauf mit Marmelade - und noch warm essen. Dann schmeckt er am aller besten.

      Liebste Grüße und eine lieben Drücker zurück,
      Annette

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  3. Huhu liebe Annette,
    so einen Stutenkerl wollte ich immer schon mal backen.
    Wird der auch aus diesem Teig gebacken oder ist es dann wieder ein anderer? Und dann sag mir noch mal was passiert wenn ich das Dinkelmehl nehme. Ist der Stuten dann noch schwerer und trockener? Fragen über Fragen *grins*
    Aber irgendwann ist ja die Bärbeldiät auch wieder vorbei...obwohl, so ein Brot geht doch trotzdem ;-)
    LG von der Couch
    Naddel

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    1. Liebe Nadel,
      leider kann ich dir keine Erfahrungsberichte über Stutenkerle nennen. Den haben wir noch nie gebacken.
      Meist gehen wir zum St. Martinsumzug - da gibt es die als give away! :-) Und, mir persönlich sind die Dinger immer viel zu trocken. Aber im www findest du bestimmt ein passendes Rezept. ;-) Was das Dinkelmehl betrifft, ich finde ehrlich gesagt keinen Unterschied sowohl geschmacklich als auch nicht von der Konsistenz. Der Stuten ist ja eh ein „mittelschweres Brot“! ;-)
      Ja, ja die Bärbeldiät – ich sag nur „alles in Maßen“, dann klappt es auch mit der Bärbeldiät! :-*

      Liebste Grüße und einen tolle Tag für Dich! ♥
      Annette

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  4. Liebe Annette,
    Wahnsinn, du postest ja wirklich Schlag auf Schlag - da komm ich kaum hinterher :)
    Das Rezept klingt echt super lecker! Zu dumm, dass ich grad abnehmen will/muss. Gibt's noch kein Mehl ohne oder mit ganz wenig Kohlenhydraten? :) Das wär DIE Lösung!
    Irgendwann lass ich's mir schmecken :)
    Ganz lieben Gruß,
    Trixi

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    1. Liebe Trixi,
      Deine Frage ist wirklich interessant! Gerade habe ich das www nach "Mehl ohne Kohlenhydrate" abgesucht
      und das gibt es wirklich! Mandelmehl und Walnuss Mehl sind tatsächlich kohlenhydratfrei! Es wird auch bei Low Carb Gerichten verwendet.
      Ob das genau so gut schmeckt bezweifle ich allerdings. Da esse ich lieber eine Schnitte weniger. :-D
      Sachen gibt's! :-)

      Liebste Grüße und dir einen schönen Abend,
      Annette

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Danke schön, dass du dir die Zeit genommen hast, hier einen Kommentar zu hinterlassen.
Ich freue mich riesig über deine lieben Worte. :-D

Liebste Grüße,
Dein Augensternchen